Home Wir über uns AGB Gutschein&Diplom Wie alles begann Schlittenhunde Hundenamen Urlaub bei uns Geschichten GästebuchGlobusLine - unsere Huskyfarm im schönen Steigerwald

 

Home
Wurf 30.09.2006
Wurf 05.05.2006
Wurf 13.06.2005
Wurf 06.09.2000
Wurf 26.03.2008
Wurf 25.07.2014

Besucher seit
01.07.2006


Verliere nie die Unschuld und die Verletzlichkeit des Herzens ... (Indianische Weisheit)



Hier sind nicht alle unsere Würfe aufgeführt, sondern nur die letzten seit 2000. Wir achten sehr auf die Verpaarungen hinsichtlich Charakter, Gesundheit und natürlich besonders auf die Eigenschaften als Schlittenhund. In der Regel besitzen wir beide Elternteile und können so gezielt den Deckakt auswählen. Unsere Hunde sind alle ausnahmslos als Distance -Schlittenhunde von uns selbst trainiert und laufen in verschiedenen Gespannen. Welpen werden nur an Hundesportler - oder solche die es werden möchten - abgegeben. Wobei die Sportart keine Rolle spielt. Huskies müssen bewegt, im Kopf beschäftigt werden und brauchen unbedingt soziale Kontakte. Nur dann ist eine artgerechte Haltung möglich.

Die einzigen Ausnahmen bei der gezielten Zucht sind die Würfe, die durch die Übernahme von trächtigen Hündinnen entstanden sind. So wurden zum Beispiel schon "kastrierte" Hündinnen bei mir abgegeben, die dann - oh Wunder - plötzlich 6 Junge auf die Welt brachten. Also schon trächtig zu uns kamen. Doch auch diese kleinen Wonnepropen genießen heute eine schönes Leben.

Vom Welpen zum Hund

die Lebensphasen eines Huskies

1. und 2. Woche
vegetative Phase
Angeborenes Verhaltensinventar von erster Lebensminute an! Strampeln, Maulöffnen, Rufen, Kriechen, Suchpendeln, Fellbohren, Milchtritt, Abstemmen, Lecksaugen, Geruchsprägung an Zitzen; keine sozialen Kontakte, kein Umweltbezug, kein Lernen.

Augen und Ohren sind geschlossen, Wärme- und Geruchssinn funktionieren eingeschränkt. Frühstress durch selbstständige Suche nach dem Gesäuge und Wärmequellen (Mutter und Geschwister) wichtig für die gesunde Entwicklung.

In der zweiten Woche werden die Welpen das erste Mal entwurmt ...

3. Woche
Übergangsphase
Riechleistung nimmt zu; Augen und Ohren öffnen sich zwischen 9. und 16.Tag; Seh- und Hörfähigkeit zwischen 19. und 21. Tag. Erster Umweltbezug, erstes Kennen lernen von Mutter und Geschwistern. Kriechlaufen.

Erste Prägungsphase oder sensible Phase beginnt und geht bis zur 8.Woche. Körperliche Entwicklung und Interesse an der Umwelt schreiten fort. Optimale Prägung auf Artgenossen und Menschen erfolgt nur in dieser Zeit! Umwelterlebnisse sind sehr wichtig!

4. bis 7. Woche
Prägungsphase
Reifen der arteigenen Bewegungs- und Ausdrucksweisen; volle Sinnesleistung. Durchbruch erster Milchzähne, feste Nahrung zusätzlich. Neugierde und Lerntrieb, angeborene Lernbegabung; im Vordergrund stehen Beißspiele, Kampfspiele, Bewegungsspiele. Erste Eingliederung in die Gemeinschaft erfolgt über Prägungsvorgänge, ebenso die erste Bindung an den Menschen. Hunde ohne menschliche Kontakte in dieser Zeit bleiben für immer scheu! Erkunden der nahen Umgebung unter starker Heimbindung. Absetzen zwischen Beginn der 7. und Ende der 8. Woche.

ab der 4. Woche kann zugefüttert werden und erneute Entwurmung - nun alle zwei Wochen ...

8. bis 12. Woche
Sozialisierungsphase
Weitere Entwicklung des Sozialverhaltens im Spiel, häufigere Spiele des Nahrungserwerbs und erste Meutespiele, sexuelle Spiele. Hundeeltern erziehen die Welpen. Erkunden der weiteren Umgebung, geringere Heimbindung. Jetzt muss Mensch-Hund-Beziehung ausgebaut werden! Welpen wenigstens kurzfristig von den Geschwistern trennen. Einführen in die menschliche Umwelt. Erziehung zur Reinlichkeit. Erstes spielerisches Lerntraining legt zukünftige Lernfreudigkeit fest. Aufbau der "Mensch-Hunde-Meute", sonst bleibt der Hund mehr an die Hundekontakte gebunden: Mensch als disziplinierter Meute- und Eltern-Kumpan.

erste Impfung : 8. Woche
zweite Impfung : 12. Woche

13. bis 16. Woche
Rangordnungsphase
Lösung von der Eltern- und Heimbindung im Freileben. Weiteres Umherstreifen, Lausbubenalter. Austragen der Rangordnung untereinander. Jetzt muss die Vorherrschaft des Menschen als Rudelführer durchgesetzt werden. Übergang vom Spiel zum disziplinierten Verhalten. Täglich 15 Minuten - kleine Gehorsamsübungen (Unterordnung) langsam aufbauen.

Abgabe an neuen Besitzer ab der 12. Woche

5. bis 6. Monat
Vorpubertätsphase
Neigung zur Selbständigkeit, oft Erziehungsschwierigkeiten. Bildung fester Partnerbindungen.

Nun kann sich eine Flegelphase anschließen. Ihre Fähigkeit als Rudelführer wird ständig getestet. Prägungsphasen sind weitgehend abgeschlossen, vermeiden Sie unerwünschte Erfolgserlebnisse (Jagderfolg, setzt sich gegen Menschen durch ...) Ihres Huskies. Bestehen Sie konsequent auf der Einhaltung geltender Regeln und Grenzen.

7. bis ca. 12. Monat
Pubertätsphase
Dauer ist rasseabhängig; mit erster Läufigkeit der Hündin ist die Phase abgeschlossen. Beinheben beim Rüden, Deckfähigkeit setzt ein.

Die wichtigsten Entwicklungsschritte sind abgeschlossen. Der Hund kommt in die Pubertät und wird geschlechtsreif (Hündinen werden läufig, Rüden beginnen Ihr Revier zu markieren). Die Pubertät kann von einer erneuten Flegelphase begleitet werden. Manche Hunde werden vorübergehend etwas vorsichtiger. Bleiben Sie in der Erziehung weiterhin beständig und konsequent.

Beginn der Ausbildung erste Gewöhnungen als Schlittenhund mit ca. 7 Monaten
1. Lebensjahr Das Größenwachstum ist abgeschlossen, das Wesen weitgehend geformt. Rundherum ausgewachsen ist der Husky aber erst mit etwas 2 Jahren. Lernbereitschaft und Unternehmungslust sind auch weiterhin wichtige Elemente seines Lebens.

Der Husky ist nun viele Jahre im Vollbesitz seiner Kräfte und will geistig und körperlich gefordert werden. Tatendrang, Neugierde, Verspieltheit, hungrig nach sozialen Kontakten, Lernbereitschaft und Interesse an seiner Umwelt werden auch in Zukunft wichtige Elemente in seinem Leben sein.

Wer sich im ersten Lebensjahr viel Mühe mit seinem Hund gegeben hat, wird für ihn jetzt ein überzeugender Rudelführer und Partner sein, der es in den Augen eines Huskies wert ist - respektiert zu werden. Diesen Respekt müssen sie sich wirklich bei ihm verdienen!

Wenn sie Ihren Schlittenhund ausbilden wollen, dann können sie das auch tun. Aber sie werden immer ihre Persönlichkeit bewahren und sich nicht schikanieren oder brechen lassen. Ungeeignet für ihren Nordischen ist deshalb der Umgang oder die Ausbildung mit Drill und Zwang, wie man sie leider immer noch auf vielen Hundeplätzen erleben kann. Dort wird ihr Husky abblocken, jede Mitarbeit verweigern, verängstigt werden oder sich wehren. Sie haben einen starken und ausgeprägten Charakter! Gute Kurse sind solche in denen mit positiver Bestärkung - ohne unnötigen Zwang -, aber mit der nötigen Konsequenz gearbeitet wird. Und - lernen Sie die Hundesprache - das ist immens wichtig!

Der alte Husky Wann ein Schlittenhund "alt" wird, hängt stark von seiner Haltung ab. Ein unterforderter, überfütterter Husky wird wesentlich schneller altern als ein artgerecht gehaltener Husky. Huskies die mit mehr als zehn Jahren noch freudig vor dem Schlitten laufen sind keine Seltenheit. Sie können 15 und mehr Jahre alt werden. Wenn Ihr Hund alt wird, dann nehmen Sie Rücksicht auf seine geänderten Bedürfnisse und geben Sie ihm vor allem weiterhin das, was er schon sein ganzes Leben gebraucht hat: Ihre Liebe, er hat es sich bestimmt verdient.

Der Bewegungsdrang lässt nach , der Husky mag es "gemütlicher" und die Ernährung muss auf die geänderten Bedürfnisse umgestellt werden.

Wir haben 13jährige Rüden, die noch gern im Gespann mitlaufen. Sie wollen und können nur nicht mehr so schnell - doch die Ausdauer und Kraft ist noch da ... Schlittenhunde müssen auch behutsam aus dem Gespann genommen werden - wenn er den Eindruck bekommt überflüssig zu sein, wirkt sich das sehr negativ auf sein seelisches Wohlbefinden aus - ich habe da sogar schon Hunde - aus diesem Grund - "freiwillig" sterben sehen, obwohl sie sonst noch gesund und fit waren ...


Senden Sie E-Mail mit Fragen, Anregungen oder Kommentaren zu dieser Website an: globusline@gmx.de
Copyright © 2006 GlobusLine Ralf Gotthardt
Mitglieder im Verband VDSV und AGSD
Musherpaßnummern: Christiane 004923016111866; Ralf (diplomierter Hundeverhaltenstherapeut) 004922105601865
Wir sind beide seit 2006 Inhaber des Diploms "Better-Mushing I" vom VDSV
Stand: 27. Dezember 2014