So vielfältig sind die Wunder der Schöpfung, dass diese Schönheit niemals enden wird - Die Schöpfung ist hier - Sie ist genau jetzt in Dir, ist es schon immer gewesen - Die Welt ist ein  Wunder, Die Welt ist Magie, Die Welt ist Liebe - und sie ist hier - jetzt ... (Gayle  High Pine)

Wir hoffen das diese  Seite, die Seite mit den wenigsten Einträgen bleibt. Doch es gehört leider dazu. Unsere Hunde bleiben bei uns bis Sie sterben - wir geben Sie nicht ab, um  unnütze Fresser los zu werden, wenn sie dann nicht mehr eingespannt werden  können. Sie haben uns mit Eifer, Lust und Freude so viele Kilometer gezogen, alles mit uns geteilt, waren uns immer treu, haben uns nie verraten, in Eis und Schnee haben wir uns gegenseitig unser Leben anvertraut ... da haben Sie sich ein schönes Rentnerleben mehr als verdient ... auch die Hunde, die wir aus dem Tierschutz vermitteln behalten wir im Auge und verfolgen Ihr Leben ...

Doch auch das längste Hundeleben geht leider einmal vorbei - wir werden keinen einzigen vergessen und in unseren Herzen leben Sie ewig weiter und

Wir trauern um

Chuko

geboren 21.11.1993 in Oberleixxxxxxxxxx

gestorben 14.10.2010 20:25 in Altmannshausen

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Chuko: kam im Alter von 9 Wochen als Welpe uns. Da war eine  "Züchterin" aus einem recht komischen "Zuchtverband" (den es heute leider auch  noch gibt) die eine Hündin hatte und nun glaubte alles zu wissen. Es kam ein  Wurf nach dem anderen und die Welpen wurden auf dem Balkon in einem schicken  sterilen Wohnhaus groß gezogen. Ich weiß es noch ganz genau - so als wäre es  gestern - was für einen Mist die Frau mir alles erzählt hat. Als ich das alles  sehr in Frage stellte, kam dann der Hammer. Sie hat Ihren "Zuchtwart" angerufen  und der hat auf alle Geschichten von Ihr noch einen drauf gelegt. Da ging es unter anderem um die Gültigkeit der Papiere, Zuchtkriterien und die besonders  liebevolle Aufzucht. Gleichzeitig war Chuko der letzte aus dem Wurf und den wollte Sie eigentlich erschlagen, weil er ein Wooly (sie wußte nicht einmal  genau was das ist) war und sie sich Ihren "guten  Züchternamen" nicht versauen wollte. Das ist allerdings ein gar nicht so selten  auftretender Gendefekt der sich im Fellaufbau äußert. Nur die Gier nach dem  Verkaufspreis hatte sie wohl bis dahin abgehalten ihr Vorhaben umzusetzen.  Selbst Ihre verminderten Preisvorstellungen waren jenseits von Gut und Böse. Cuko hatte aber einen unheimlichen Charme und ich wollte ihn unbedingt von dort weg haben. Ich konnte damals nicht abschätzen was für ein toller Hund er werden und wie er mein Leben bereichern sollte. Nach recht zähen Preisverhandlungen und  einigen deutlichen Worten von mir :-) kam Chuko dann als Wollknäuel mit 4 Füssen zu uns. Er war immer ein stolzer, sehr selbstbewusster und anhänglicher Hund. Der immer wusste was er wollte und dies auch sehr eindringlich einforderte. Er hat sich sofort seinen Platz im Hundeverband gesucht und wurde immer respektiert  ohne das er sich körperlich durchsetzen musste. Es war einfach seine besondere  Art, die auch von den anderen Hunden anerkannt worden ist. Chuko hasste  Veränderungen, wenn er in einen anderen Zwinger umgesetzt worden ist, dann hat  er sich eindringlich beschwert und es dauerte eine ganze Weile bis er es  akzeptierte. Er hing unheimlich an mir und lief auch immer bei mir im Gespann. Wenn Christiane ihn mal eingespannt hatte, war das am Anfang eine echte  Katastrophe, denn er drehte sich immer nach mir um und wollte bei mir laufen.  Dies hat sich erst nach langer Zeit gegeben ... Chuko - eben - er brauchte immer  Zeit um sich an Veränderungen zu gewöhnen ...

Chuko habe ich mit ca. 7 Monaten auf einem Hundetreffen das erste Mal  zum antrainieren angespannt. Mit wollte er schon lange - er stand wie eine Eins und konnte es gar  nicht abwarten bis es endlich los ging. Der Start und los ging es - in der ersten Kurve hat der völlig übermotivierte Chuko vor lauter laufen wollen die  Kurve verpasst und das Gespann holte ihn komplett von den Füssen. Er war so  überrascht als es ihn umgehauen hat, dass er mich zunächst als den Schuldigen  vorwurfsvoll angesehen hat. So nach dem Motto. Du hättest mir auch sagen können,  dass es hier links abgeht. Dann sprang er auf und ist von dem Moment an immer  als einer meiner zuverlässigsten Hunde gelaufen. Ihn zu Hause lassen war gar  nicht möglich. Vor lauter "vergiss mich nicht" hat mir Chuko im Schwarzwald beim  "Bergtraining" einmal ein 4mm Stahlseil am Halsband in der Mitte abgerissen und  stand schwanzwedelnd an seinem Platz an der Zugleine. Chuko eben ...

Er hatte mal eine eine Salmonellenvergiftung und war stationär beim  Tierarzt. Es hatte eine Weile gedauert bis die richtige Diagnose gefunden war  und so musste Chuko fast eine Woche stationär bleiben. Solange es ihm schlecht  ging hat er ständig "nur" die Infusionsflaschen samt Schlauch aufgefressen, weil  er sich aus lauter Frust nicht anders zu helfen wusste und so meinen Tierarzt  gut beschäftigt. Aber kaum ging es ihm besser hat er sich zusätzlich immer lauter in der Tierarztpraxis bemerkbar gemacht. Er war nur still, wenn die  Tierarzthelferin mit ihm Gassi war oder ich zu Besuch dort war. Ansonsten hat er  die ganze Sprechstunde zusammengeschrieen und hat in der Nacht die ganze  Tierarztfamilie (die wohnt über der Praxis) auf Trab gehalten. Er wollte wieder  nach Hause und hat dies auch deutlich gezeigt. Ich glaube mein Tierarzt ist vor Dankbarkeit und Glück auf die Knie gefallen als ich ihn wieder abholte - und  Chuko war wieder hyperglücklich. So schnell war ich noch nie aus der Praxis und  am Auto ... Chuko war nicht zu halten und zerrte mich zum Auto. Zu Hause alle Hunde begrüßt und überglücklich schlafen gelegt ... kein Laut war von ihm mehr  zu hören ...

Chuko war der Letzte Hund aus meiner ersten Garde Schlittenhunde, er war überall dabei. War mehrmals in Finnland - ist in der Schweiz, Tschechei,  Österreich und Deutschland unzählige Rennen und Touren gelaufen. War außer dieser einen Geschichte niemals Krank oder hatte keine Lust zu Laufen. Chukos Platz war Team-Links und im Schnee hatte er immer viel Spaß daran, sich vor einer Schneewehe auf die Seite zu werfen und sich so auf der Seite liegend durch  die Schneewehe ziehen zu lassen. Dann ist er geschickt im vollen Lauf wieder auf die Füsse gesprungen und ist weiter gelaufen. Als er das zum ersten Mal gemacht  hat, dachte ich er wäre kollabiert. - Aufgrund seines Aussehens war Chuko der  "Frauenliebling" bei allen unseren Gästen und er wusste dies auch. Er hat das so  geschickt ausgenützt, dass er die meisten Streicheleinheiten von allen Gästen abbekommen hat. Ständig war eine Frau bei ihm und hat ihn betütelt. Er sah eine  Frau und schon warf er sich seine "Komm rein und streichel mich Pose" - ein  unglaubliches Schauspiel :-) - In Finnland hätte ich ihn einmal beinahe  verloren. Da ist Chuko auf einem zugefrorenen Fluss in ein Eisloch gefallen. Da  fließt das Wasser ziemlich schnell unter dem Eis (wer da reinfällt ist eigentlich für immer weg) und auf einmal war er weg und ein paar Sekunden später  klitschnass wieder da. Die anderen Hunde hatten ihn Gott sei Dank am Halsband  wieder aus dem Loch gezogen. Ich glaube - ich habe ihn eine halbe Stunde gestreichelt und war glücklich ihn wieder zu haben.

 Ich könnte über Chuko noch tausend Geschichten schreiben ... wir haben  zusammen irre viel erlebt und waren an so vielen Orten. Von der einsamen Wildnis unter Wölfen bis hin zu den turbulentesten Rennen - Chuko war überall dabei. Ich  werde ihn nie vergessen ...

Er hatte ein langes erfülltes Leben und doch war es für mich viel zu kurz ... auch wenn man viele Hunde hat und schon so viele über die Regenbogenbrücke hat gehen lassen müssen ... es  ist und bleibt jedes Mal ein verdammt schwerer Gang ...

Ich bin froh auch ihm in der letzten Stunde zur Seite stehen zu dürfen und er ist in meinen Armen eingeschlafen. Nun ist er mit seinen alten Kumpels wieder vereint und läuft mit Sicherheit an seiner alten Position im Regenbogenland  lange schöne Trails ... Der einzige Trost, der  bleibt - er hatte ein langes und erfülltes Leben ...

Chuko immer stolz, freundlich und ein echter nordischer Hund - Du warst ein toller Hund und wir vergessen Dich nie und in  unseren Herzen lebst Du immer weiter


Miquel

geboren 24.02.1995 in Frauental bei Creglingen

gestorben 23.08.2010 20:15 in Altmannshausen

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Miquel: kam zusammen mit seiner Schwester Poona im Alter von 10 Jahren  2005 zu uns. Eine gute Freundin hörte mit dem Schlittenhundesport auf und wollte Ihre Hunde gut unterbringen. Als sie uns fragte, sagten wir - trotz des relativ  hohen Alters - sofort zu und beide haben sich gleich in unser Herz geschlichen und sie waren von der "Rente" noch weit entfernt und wollten auch arbeiten. Sie liefen als zuverlässige Wheeler neben einander  im Gespann meiner Frau und arbeiteten beide sehr hart. Sie liefen noch sehr viele Ausfahrten und Touren und wollten immer mit. Je härter der Trail, je  steiler der Berg, je tiefer der Schnee oder der Matsch und je schlechter das  Wetter, um so mehr haben sie gearbeitet und fühlten sich in Ihrem Element.  Miquel kommt aus einer guten Zuchtlinie (Shaktolik) und das merkte man auch. Im Zwinger waren Miquel und Poona wie ein  altes Ehepaar und er passte sehr auf seine  Schwester auf - kein anderer Rüde durfte sich Ihr nähern :-). Als Poona  gestorben ist, dachten wir uns schon, dass er ihr bald über die Regenbogenbrücke folgen würde. Er hat sie sehr vermisst und es hat eine ganze Weile gedauert bis er sich wieder zurecht gefunden hat. Daran hatte unsere Tozzy einen sehr großen Anteil. Sie hat ihn immer getröstet, sich zu ihm gelegt und immer wieder zum  Spielen aufgefordert, obwohl er nie so der große "Rumtoller" war ...

Miquel war, was andere Hunde anging, immer irgendwie ein Einzelgänger und hielt sich lieber an seine Schwester. Mit Ihr verstand er sich blind und  "duldete" keine anderen Rüden in Ihrer Nähe. Da war es ihm egal wie groß oder wie viele es waren, sie hat er immer mit seinem Leben verteidigt. Was  die Haltung nicht immer gerade einfach machte. Uns gegenüber war er freundlich und sehr aufgeschlossen, Fremde hat er lieber ignoriert und ist ihnen aus dem  Weg gegangen. Auch wenn er nie der  Schmusehund war, hatte er Charme und wickelte uns um den Finger. Wenn es nicht  gerade um seine Schwester ging, gehörte er zu der Sorte Hunde die unauffällig sind und eben problemlos da sind. In unserem  vorletzten Finnlandurlaub merkten wir dann, dass seine Zeit als Schlittenhund  vorbei war und er nicht mehr so viel laufen wollte. Er bekam dann noch Arthrose in den Zehen, was seine Karriere als Schlittenhund auch endgültig beendete. Miquel hatte noch eine Eigenschaft, die er nie - selbst im hohen Alter -  aufgegeben hatte. Er schlief immer im Freien und war so gut wie nie in einer Hütte zu finden. Dabei war es ihm egal, ob es -40 Grad, Eis und Schnee, Regen ohne Ende gab oder im Sommer +30 Grad waren. Am liebsten vor der Hütte, in der seine Schwester war. Nach deren Tod hatte er keinen festen Platz mehr und schlief immer zurück gezogen irgendwo auf dem Boden. Legendär ist auch sein Stolz. Er ließ sich nie etwas von jüngeren sagen und bewahrte sein "Rückrat" auch gegen Stärkere. Diesen Stolz hatte er bis in den Tod. Auf seinem "Altenteil"  fühlte er sich - bis zum Tod seiner Schwester - sehr wohl und genoss noch jeden Tag seines Lebens. Danach hatten wir sehr oft den Eindruck, dass er nur noch auf den Tod wartete, sein Stolz wurde immer ausgeprägter (manche sagen auch  Alterstarrsinn dazu) und er baute körperlich sehr ab. Heute Nacht hat ihn dann der Lebenswille endgültig verlassen. Ich schaue jeden Abend noch nach den  Hunden und habe ihn sofort bemerkt und ihn mit ins Haus genommen. Gegen Morgen um 05:00 Uhr hat er losgelassen und ist für immer eingeschlafen nicht ohne sich mit den Augen von mir zu verabschieden und ich habe ihn noch gestreichelt bis er aufhörte zu atmen und zu seiner Schwester ging ... auch wenn man viele Hunde hat und schon so viele über die Regenbogenbrücke hat gehen lassen müssen ... es  ist und bleibt jedes Mal ein schwerer Gang ...

Doch ich bin froh in dieser Stunde bei Ihm gewesen sein zu dürfen und nun ist er wieder mit seiner geliebten Schwester vereint ... Der einzige Trost, der  bleibt - er hatte ein langes und erfülltes Leben ...

Miquel immer stolz, freundlich und ein echter nordischer Hund - Du warst ein toller Hund und wir vergessen Dich nie und in unseren Herzen lebst Du immer weiter ...


 



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